..., dass die Macht des Geistes über die Affekte in Folgendem besteht:
- In der Erkenntnis der Affekte.
- Darin, dass der Geist die Affekte von dem Gedanken an die äußere Ursache, die wir verworren vorstellen, abtrennt.
- In der Zeitdauer, vermöge deren die Affekte, die auf Dinge Bezug haben, welche wir erkennen, diejenigen überwinden, die sich auf die Dinge beziehen, die wir verworren oder verstümmelt denken.
- In der Menge der Ursachen, von denen die Affekte genährt werden, die sich auf die gemeinsamen Eigenschaften der Dinge oder auf Gott beziehen.
- In der Ordnung, in welcher der Geist seine Affekte zu ordnen und miteinander zu verketten imstande ist.
[Spinoza, Die Ethik, Fünfter Teil. 20. Lehrsatz]